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Unterwegs bei schlechtem Wetter?

So kommen Sie sicher ans Ziel!

© Gottfried Reidler / Fotolia

So fahren Sie sicher im Wohnmobil – auch bei schlechtem Wetter

Camper-Erfahrene wissen: Das Fahren mit einem Wohnmobil ist eine besondere Herausforderung – gerade bei schlechtem Wetter. Auf plötzliche Windböen etwa reagieren Camper ganz anders als herkömmliche PKW. Umso wichtiger ist es, dass Wohnmobil-Fahrer sich rechtzeitig auf schlechtes Wetter vorbereiten. Wir zeigen Ihnen, wie Sie Unwettern die Stirn bieten und sich ideal für jedwede Wetterbedingungen rüsten können!

Vorsicht Windböe: Diese Situationen können brenzlig werden

Plötzliche Windböen sind von Wohnmobil-Reisenden gefürchtet – und das völlig zu Recht! In Folge ihrer großen Seitenfläche bieten Wohnmobile dem Wind eine große Angriffsfläche. Entsprechend sensibel reagieren sie auf Windstöße. Wird man von einer Böe kalt erwischt, ist die Gefahr groß, das Lenkrad zu verreißen. Schon für so manchen unerfahrenen Camper-Fahrer führte diese Situation zu einem vorschnellen Ende des Wohnmobil-Urlaubs. Umso wichtiger ist es, die Situationen zu kennen, die häufig mit plötzlichen Windböen verbunden sind.
Typischerweise werden Wohnmobile bei Überholmanövern von plötzlichen Winden erfasst. Aber auch am Ende eines Waldstücks, auf einer Passhöhe oder auf einer Brücke muss mit Windböen gerechnet werden.
Übrigens: Das Hören des Wetterberichts ist beim Fahren Pflicht. Wird vor starken Winden gewarnt, ist besondere Aufmerksamkeit geboten!

Wohnmobil und Wind: So reagieren Sie richtig

Bei starkem Wind und kräftigen Windböen gilt prinzipiell: Behalten Sie die Nerven! Heftiges Gegensteuern oder gar Vollbremsungen sind absolut kontraproduktiv. Stattdessen gilt es, sanft Gas wegzunehmen, und mit Gefühl gegenzulenken. Wer über ein Wohnmobil mit Seitenwind-Assistent verfügt, hat automatisch einen nützlichen Helfer. Entsprechende Systeme erkennen Windböen und bremsen so ab, dass das Fahrzeug in der Spur bleibt. Sollte der Wind zu heftig werden, gilt es umgehend einen Parkplatz aufzusuchen!

Gerüstet für Unwetter? Eine Checkliste

Gerade im Sommer sind Gewitter und heftige Regenfälle keine Seltenheit. Sie tun daher gut daran sicherzustellen, dass Ihr Camper bestens für extreme Bedingungen gerüstet ist. Die folgende Checkliste kann für die Vorbereitung Ihres Campers auf ein Gewitter als Leitfaden dienen.

  • Weisen Ihre Reifen ausreichend Profiltiefe auf, um mit Aquaplaning zurechtzukommen?
  • Funktionieren Ihre Scheibenwischer ordnungsgemäß? Hinterlassen die Wischblätter auch keine Schlieren?
  • Befindet sich genügend Wischwasser in den Behältern?
  • Haben Sie an die Mitnahme von Traktionshilfematten als Anfahrhilfe gedacht, die im Fall der Fälle ein Durchdrehen der Räder verhindern?
  • Verfügt Ihr Camper über einen elektronischen Fahrassistenten, den es einzuschalten gilt?
  • Haben Sie sichergestellt, dass sämtliche Fenster und Türen geschlossen sind?
  • Ziehen Sie sich bei einem heftigen Gewitter nach Möglichkeit in die Fahrerkabine zurück. Hier ist der sicherste Aufenthaltsort.
  • Duschen oder Spülen ist bei einem Gewitter tabu!

Wer diese Punkte beachtet und bei schlechten Bedingungen mit einem angemessenen Gefahrenbewusstsein fährt, kommt auch bei schlechtem Wetter sicher ans Ziel.

So bereiten Sie Ihr Wohnmobil auf eisige Gefilde vor

Sie sind bei kalten Temperaturen – womöglich sogar bei Schneefall – unterwegs? Dann gilt es das Wohnmobil schnee- und eissicher zu machen. Stellen Sie sicher, dass Ihr Camper mit Winterreifen bestückt ist und nehmen Sie gegebenenfalls Schneeketten mit an Bord. Fahren Sie bei drohender Glätte zudem besonders vorsichtig und berücksichtigen Sie den größeren Bremsweg. Gerade vor Ampeln, Kurven und Co. gilt es, rechtzeitig abzubremsen.

Fahren bei schlechtem Wetter: Ein Fahrsicherheitstraining schafft Sicherheit

Wer noch keine oder erst wenige Fahrstunden mit einem Camper absolviert hat, hat meist noch kein gutes Gespür für dessen Fahrverhalten. Vor einer längeren Reise ist es daher empfehlenswert, zunächst ein Gefühl für Wohnmobile zu bekommen. Ein spezielles Fahrsicherheitstraining für Camper, wie es beispielsweise von Wohnmobilherstellern oder vom ADAC durchgeführt wird, schafft hier Abhilfe. Auf entsprechenden Sicherheitstrainings lernen Sie unter anderem,

  • wie ein Wohnmobil auf eine Vollbremsung reagiert.
  • wie es sich anfühlt, wenn bei extremen Bedingungen das Heck ausbricht.
  • wie lang der Bremsweg bei Aquaplaning oder Glätte ist und
  • wie Sie sich bei Gefahrensituationen und extremen Wetterbedingungen zu verhalten haben.

3 goldene Regeln für sicheres Fahren mit dem Camper

Neben unseren spezifischen Hinweisen zum Verhalten bei schlechtem Wetter, gibt es drei Punkte, die Sie bei widrigen Wetterbedingungen stets beachten sollten.

  1. Abstand halten: Der Bremsweg von Wohnmobilen ist ohnehin deutlich länger als der eines herkömmlichen PKW. Bei Nässe oder Glätte verlängert sich dieser zusätzlich. Legen Sie daher besonderes Augenmerk darauf, ausreichend Abstand zum nächsten Fahrzeug zu halten!
  2. Mit Bedacht fahren: Wohnmobile zeichnen sich nicht gerade durch eine gute Beschleunigung aus. Denken Sie daher daran, dass Überholmanöver entsprechend viel Zeit in Anspruch nehmen!
  3. Geschwindigkeit reduzieren: Prinzipiell gilt: Sobald sich die Wetterbedingungen verschlechtern, gehen Sie besser auf Nummer sicher und nehmen rechtzeitig den Fuß vom Gas.

Mit diesen drei goldenen Regeln trotzen Sie auch schlechten Wetterbedingungen!

Ihr TUI CAMPER-Team wünscht Ihnen eine sichere Fahrt!

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