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Lappland-Reise

Polarlichter, Rentiere und spektakuläre Landschaften

Mit dem Wohnmobil durch Lappland

Winterlandschaften wie aus einem Bilderbuch, ein Indian Summer wie man ihn allenfalls aus Kanada kennt und Polarlichter, die in fast schon surrealistischer Manier über den Himmel tanzen: Das ist Lappland in der Nussschale. Wir nehmen die Region, von der seit jeher ein ganz eigener Zauber ausgeht, unter die Lupe und zeigen Ihnen, warum ein Wohnmobil-Urlaub in Lappland ein absolutes Highlight eines jeden Camper-Lebens ist!

So abwechslungsreich ist eine Tour durch das zauberhafte Lappland

Auch wenn sich die meisten Camper auf den finnischen Teil Lapplands konzentrieren, eigentlich umfasst Lappland Teile von insgesamt vier Ländern: Finnland, Schweden, Norwegen und Russland. Das weitläufige Gebiet, in dem mit den Samen seit Jahrtausenden die einzige Urbevölkerung Europas lebt, wartet zu allen Jahreszeiten mit spektakulären Highlights auf, die so nur hier existieren.

  • In der kalten Jahreszeit verwandelt sich Lappland zum fleischgewordenen Wintermärchenland – Schnee soweit das Auge reicht.
  • Einer faszinierenden Rentier- oder Husky-Tour durch verschneite Winterlandschaften steht nichts im Wege.
  • Wenn im Winter dann auch noch die Polarlichter – wissenschaftlich so poetisch als Aurora borealis bezeichnet – über den Nachthimmel tanzen, ist das Lappland-Erlebnis perfekt.
  • Im September spielt sich das Farbspektakel dagegen in den Wäldern des finnischen Teils Lapplands ab. Wenn sich die Blätter der Laub- und Mischwälder von Gelb bis Feuerrot färben, erreicht der Indian Summer seine volle Farbenpracht.
  • Üppige Nationalparks mit spektakulären Panoramen, bieten Campern im Frühling und Sommer viel Raum, um Lappland zu entdecken.

Tipp: In den Sommermonaten können sich Mücken in Lappland zu einer regelrechten Plage auswachsen. Es empfiehlt sich daher, entsprechend vorzusorgen.

Lappland: 7 Highlights einer Route

Da sich viele Camper letztlich für eine Tour durch das facettenreiche finnische Lappland entscheiden, konzentrieren auch wir uns im Folgenden auf die finnische Region. Die vorgestellten Highlights können sowohl zusammenhängend bereist als auch einzeln in individuelle Routen integriert werden. Ein Besuch lohnt sich prinzipiell zu jeder Jahreszeit, ein ganz besonderer Zauber geht von der vorgeschlagenen Route freilich im Winter aus, wenn Lappland von Schnee, Huskys und Polarlichtern dominiert wird.


1. Ranua: Die Arktis wie sie leibt und lebt
Ganz egal, ob Sie mit dem Wohnmobil von Deutschland angereist sind, oder dieses erst in Skandinavien gemietet haben, als erster Stopp im finnischen Lappland bietet sich das – zunächst unscheinbar wirkende – Dorf Ranua an. Hier befindet sich ein Tierpark, der die arktische Artenvielfalt nachbildet. Von Braunbären über Wölfe und Elche bis hin zu Eisbären sind hier alle Bewohner der Arktis anzutreffen. Gerade für Familien ist der Wildpark von Ranua daher ein erstklassiger Ort, um auf Tuchfühlung mit der heimischen Tierwelt zu gehen.

Tipp: Kurz hinter Ranua gibt es einen Campingplatz, der mitten in der finnischen Wildnis zu liegen scheint. Wenn im Winter frischer Neuschnee gefallen ist, sind die Spuren der umherziehenden Elche oftmals das einzige, das die makellose Schneedecke stört.

2. Die Schneeburg von Kemi
Rund 1,5 Stunden Fahrt westlich von Ranua liegt Kemi. Die Hafenstadt mit ihrer berühmten Edelsteingalerie hat viel zu bieten. Unbedingt sollten Sie den einstigen Eisbrecher Sampo in Augenschein nehmen, der in den Sommermonaten ein Restaurant beherbergt. Besichtigen Sie Kemi im Winter, sind auf dem Eisbrecher sogar kurze Fahrten auf der vereisten Ostsee möglich! Das spektakulärste Highlight Kemis ist dagegen nur im Winter zugänglich: die weit über Landesgrenzen hinaus bekannte Schneeburg von Kemi – die größte vollständig aus Schnee errichtete Burg der Welt, deren Architektur sich Jahr für Jahr wandelt.

Tipp: Von Kemi aus werden auch Rentiersafaris angeboten, die gerade für Kinder ein echtes Highlight sind.

3. Rovaniemi – ein Besuch des Arktikums ist Pflicht
In Rovaniemi, der Hauptstadt der finnischen Region Lappland, die von Kemi aus direkt über die E75 erreicht werden kann, lohnt sich insbesondere ein Besuch des Arktikums. Das markante Glasgebilde des Museums wölbt sich schon von weitem sichtbar in den Himmel und beherbergt spannende Ausstellungen rund um die Geschichte und Kultur Lapplands.

4. Weihnachtszauber im Santa Claus Holiday Village
Gerüchte, dass der Weihnachtsmann irgendwo am Polarkreis zu Hause ist, machen schon lange die Runde. In Finnland dagegen hat man ihn schon längst lokalisiert. Er wohnt, wie könnte es anders sein, in Lappland. Genauer gesagt im nördlich von Rovaniemi gelegenen Santa Claus Holiday Village. Das bezaubernde Feriendorf, in dem rund um die Uhr Weihnachten ist, bringt die Augen von Kindern und Weihnachtsliebhabern zum Leuchten.

Tipp: Vom Santa Claus Holiday Village aus werden regelmäßig Polarlicht-Safaris und Husky-Touren organisiert. Die ideale Gelegenheit also, um den Zauber Lapplands zu erleben.

5. Ein Abstecher zum Pallas-Yllästunturi Nationalpark
Der im Norden Finnlands gelegenen Pallas-Yllästunturi Nationalpark zieht Camper das ganze Jahr über mit seinen spektakulären Panoramen in seinen Bann. Tagestouren durch die artenreiche Wildnis des gut erschlossenen Parks können von einem der drei Besucherzentren aus gemacht werden.

6. In Inari auf den Spuren der Samen
Nordöstlich des Pallas-Yllästunturi Nationalpark liegt Inari, ein kleiner Ort in der gleichnamigen Region, die seit Generation von Samen – der einzigen Urbevölkerung Europas – bewohnt wird. Hier können Sie sich auf die Spuren dieser einzigartigen Kultur begeben, die so viel mehr hervorgebracht hat als bloß beeindruckende Handwerkskunst. Einen Überblick über die reiche Kultur der Samen bieten das Samen-Museums und Naturzentrums Siida in Inari. Das Sahnehäubchen eines Besuchs von Inari: Nordlichter können hier an fast 200 Tagen pro Jahr bestaunt werden!

Tipp: Idyllisch am Ufer des Inari-Sees gelegen befindet sich der Campingplatz Lomakylä Inari.

7. Mitternachtssonne in Vardö tanken
So weit in den Norden Finnlands vorgedrungen, bietet sich ein Abstecher in den norwegischen Teil Lapplands an – beispielsweise nach Vardö. Charakteristisch für das Dorf mit seinen farbenfrohen Häusern sind die imposanten Kuppeln der Radargeräte – Relikte des Kalten Krieges. Zwischen dem 17. Mai und 26. Juli ist die Sonne hier 24 Stunden täglich sichtbar. So ist Vardö der ideale Ort, um die berühmte Mitternachtssonne nördlich des Polarkreises in vollen Zügen zu genießen.


Camper-Tour durch Lappland: eine Checkliste

Der Wohnmobil-Urlaub in Lappland steht unmittelbar bevor? Dann stellen Sie besser sicher, dass das Reisegepäck auch alle wichtigen Utensilien umfasst. Mit an Bord haben sollten Sie insbesondere folgendes:

  • Klare Sache, Personalausweis und Führerschein müssen unbedingt mit ins Gepäck.
  • Fliegen Sie nach Skandinavien – etwa nach Helsinki – und starten vor Ort mit Ihrer Rundreise, sollten Sie vor der Fahrt zum Flughafen sicherstellen, dass Sie auch die Flugtickets dabei haben.
  • Eine Straßenkarte bzw. eine entsprechende Routen-App sind Pflicht, um sich auf den verschneiten Straßen Lapplands nicht zu verirren.
  • Gerade Camper, die im Winter reisen, müssen sich gegen empfindlich kalte Temperaturen wappnen, die nicht selten jenseits von 20°C unter Null liegen. Warme Kleidung und Zwiebellook ist daher angesagt!
  • Während es im Winter sehr kalt ist, werden weite Teile Lapplands im Sommer von Mücken heimgesucht. Mückenspray ist daher ein absolutes Must-have!
  • Rentierherden, endlose verschneite Landschaften und Polarlichter: Nur mit einer guten Kamera können Sie die faszinierende Schönheit Lapplands angemessen festhalten.
Ihr TUI CAMPER-Team wünscht Ihnen einen märchenhaften Wohnmobil-Urlaub in Lappland!

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