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Die besten Tipps, Empfehlungen & Highlights

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Reisetipps Australien: Die wichtigsten Tipps für Ihre erste Camper-Tour in Down Under

Die erste Camper-Reise nach Australien ist ein ganz besonderes Erlebnis. Immerhin hat das Land am anderen Ende der Welt einiges zu bieten – von pulsierenden Weltmetropolen wie Sydney über das schillernden Great Barrier Reef bis hin zum berühmt-berüchtigten Outback, dessen Weite seit Jahrzehnten Wohnmobil-Urlauber aus allen Teilen der Welt anlockt. Doch der Camper-Urlaub in Australien will gut vorbereitet werden. Immerhin werden Camper im australischen Outback mit einer Situation konfrontiert, die im dichtbesiedelten Europa schlicht unbekannt ist. Wir geben Ihnen die wichtigsten Tipps für Ihren anstehenden Wohnmobil-Urlaub in Australien an die Hand!

Packliste für den Australien-Urlaub

Wer nach Australien reisen möchte, muss im Vorfeld ein Visa beantragen. Das Touristen-Visum eVisitor kann dabei bequem online beantragt werden. Das Visum berechtigt Reisende innerhalb von 12 Monaten insgesamt maximal drei Monate in Australien zu verbringen. Spezielle Impfungen sind vor der Einreise keine vorgesehen.
Allerdings sollten Sie sicherstellen, dass Sie alle notwendigen Utensilien für den anstehenden Australien-Urlaub einpacken. Unsere folgende Packliste kann dabei als Orientierung dienen.

  • Haben Sie Führerschein sowie internationalen Führerschein eingepackt?
  • Die Kraft der Sonne in Australien kann gar nicht hoch genug eingeschätzt werden. Sonnencreme mit hohem Lichtschutzfaktor ist daher Pflicht!
  • Befindet sich die Reiseapotheke mit allen notwendigen Medikamenten an Bord?
  • Insektenschutzspray und Moskitonetze sind wärmstens zu empfehlen.
  • Es lohnt sich bereits im Vorfeld Landkarten der geplanten Route zu kaufen und mitzunehmen.
  • Auch praktische Apps rund um Australien erleichtern es, sich vor Ort zurechtzufinden.
  • Wanderschuhe und Wanderausrüstung gehören natürlich auch ins Gepäck. Schließlich wollen die Nationalparks des Landes auch ausgiebig erkundet werden.
  • Klebeband, Sekundenkleber, Schnüre und ein Seil sind wahre Allrounder. Im Outback können sie sich als sehr nützlich erweisen.
  • Eine Taschenlampe inklusive mehrerer Ersatzbatterien sollte zudem eingepackt werden.
  • Haben Sie an die beantragten Visa gedacht?
  • Stellen Sie sicher, dass Sie die Reisepässe sämtlicher Urlauber eingepackt haben. Anderenfalls endet der geplante Urlaub schon am Flughafen.
  • Verpflichtende Impfungen für einen Australien-Aufenthalt gibt es zwar keine. Dennoch sollten Sie vor Ihrem Wohnmobil-Urlaub in Australien alle Standard-Impfungen auffrischen lassen.

Sehenswürdigkeiten: So vielseitig ist Australien

Australien wartet mit einer Vielfalt an Sehenswürdigkeiten auf, die jedem Camper-Typ etwas zu bieten haben. So können multikulturelle Metropolen wie Sydney, Melbourne oder Perth erkundet werden.
Aber auch die Küsten des Landes locken mit spektakulären Aussichten. Besonders beliebt ist beispielsweise die Great Ocean Road, die entlang der australischen Südküste führt. Atemberaubende Panoramen können hier nahezu die gesamte Strecke über genossen werden.
Sehenswürdigkeiten wie der in der Sonne rot strahlende Uluru – früher auch als Ayers Rock bezeichnet – gehören schon fast zum Must-See eines Australien-Urlaubs. Zudem erwartet Sie in den unzähligen Nationalparks des Landes fantastische Naturlandschaften – inklusive Kängurus und Koalas. Campen dürfen Sie hier allerdings nur auf den offiziell ausgeschriebenen Flächen. Darüber hinaus sind Lagerfeuer und Grillen absolut tabu! Zu groß ist die Gefahr eines Buschfeuers.
Und dann ist da natürlich noch die Grenzenlosigkeit des australischen Outbacks, das sich nahezu endlos über den Horizont erstreckt. Routenvorschläge für Australien haben wir hier für Sie zusammengestellt.

Erlebnis Outback: Daran sollten Sie denken

Seit Jahrzehnten werden Camper von der schier unfassbaren Weite des australischen Outbacks angezogen. Gut drei Viertel der gesamten Landesfläche nimmt die faszinierende Buschlandschaft ein, in der Kängurus, Krokodile und viele weitere Tierarten beobachtet werden können.
Doch eine Camping-Fahrt ins Outback bedarf einer gründlichen Vorbereitung. Immerhin ist es nicht selten, dass man hier im Umkreis von mehreren hundert Kilometern auf keine Menschenseele stößt. Eine großzügige Versorgung mit Vorräten vor Fahrt-Antritt ist daher Pflicht! Auch Landkarten und ein Kompass gehören an Bord.

7 Survival-Tipps für die Fahrt ins Outback

Damit das Abenteuer in der Wildnis Australiens nicht zum Albtraum wird, sollten Sie an einige Dinge unbedingt denken. Wir geben Ihnen sieben Survival-Tipps für das Outback mit auf den Weg:

1. Reservekanister mit Benzin sind – wie übrigens nahezu überall in Australien – absolut essenziell. Schließlich kann es sehr gut vorkommen, dass die nächste Tankstelle mehrere hundert Kilometer entfernt ist.

2. Wem dennoch das Benzin ausgehen sollte oder wer sich im riesigen Outback verfährt, hat wenig Chancen schnell gefunden zu werden. Es ist daher mitunter überlebenswichtig andere Menschen regelmäßig über den aktuellen Standort zu informieren. Das können Freunde zu Hause sein, Bekannte vor Ort oder die örtlichen Behörden – beispielsweise die Nationalparkverwaltung.

3. Sollte Ihr Wohnmobil, aus welchen Gründen auch immer, im Outback liegen bleiben, gilt es einen kühlen Kopf zu bewahren. Zu Fuß Hilfe zu suchen, ist keine gute Idee. Zu groß ist die Gefahr, sich in den unübersichtlichen Weiten des Landes zu verlaufen. Die größte Chance, schnell gefunden zu werden, haben Sie, wenn Sie Ihren Camper nicht verlassen!

4. Fast ebenso wichtig wie ausreichend Benzin ist eine großzügige Wasserversorgung. Zwischen drei und fünf Litern pro Person und Tag sollten es schon sein. Je nach geplanter Tourlänge können auch Wasseraufbereiter sinnvoll sein.

5. Zudem ist eine Grundversorgung mit platzsparenden und energiereichen Lebensmitteln (Nüsse, Energie-Riegel etc.) sehr zu empfehlen.

6. Leider tummeln sich im australischen Outback nicht nur niedliche Kängurus. Auch die Begegnung mit einer Giftschlange ist nicht ausgeschlossen. Sollten Sie eine solche erspähen, sollten Sie stehenbleiben und auf den Boden stampfen. Viele Schlangen suchen in Folge der entstehenden Vibrationen das Weite.

7. Dass im Outback in Folge von Regenfällen plötzlich Straßen von fließenden Wassermassen gekreuzt werden, ist keine Seltenheit. Mitunter kommen Sie nicht daran vorbei, diese kleinen Bäche zu durchqueren. Am ungefährlichsten ist dies, wenn Sie sich möglichst mittig der Fahrbahn bewegen. Wenn es sich irgendwie vermeiden lässt, sollten Sie auf die Überquerung einer gefluteten Straße aber verzichten!

Reisetipps Australien: Sicher fahren in Australien

Im australischen Straßenverkehr sind einige Grundregeln zu beachten. So gilt es jederzeit an den dortigen Linksverkehr zu denken. Auf den Straßen ist zudem vielerorts erhöhte Vorsicht geboten. Wildtiere kreuzen des Öfteren die Fahrbahn und extrem lange LKW machen mitunter das Überholen schwierig. Zudem gelten in Australien hohe Strafen für Fahrten unter Alkohol- oder Drogeneinfluss. Auch in vermeintlich abgelegenen Gebieten sollten Sie sich daher ausschließlich nüchtern ans Steuer setzen.

Da durch Buschbrände oder überflutete Straßen häufig gewisse Strecken vorrübergehend nicht befahren werden können, gilt es sich im Vorfeld über Alternativ-Routen zu informieren. Zudem sollten Sie dabei im Hinterkopf behalten, dass Navigationsgeräte in den abgelegenen Gebieten Australiens den Dienst versagen!

Ihr TUI CAMPER-Team wünscht Ihnen eine abenteuerliche und sichere Australien-Reise!

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