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Typische Camper-Fehler...

...und wie man sie vermeidet

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...und wie man sie vermeidet

Camper-Fehler – Typische Anfängerfehler im Wohnmobil-Urlaub

Lästige Überladung, stinkendes WC, unnötiger Stress: Gerade für unerfahrene Wohnmobil-Reisende lauern im Camping-Urlaub zahlreiche Fallstricke. Die gute Nachricht: Die meisten dieser typischen Anfängerfehler im Wohnmobil-Urlaub lassen sich mit dem nötigen Vorwissen ohne großen Aufwand vermeiden. Wir stellen klassische Camper-Fehler vor und zeigen Ihnen, wie Sie diese vermeiden können!

Meist zu viel des Guten: das Camper-Gepäck

Es mag nach einer typischen Binsenweisheit klingen. Doch in puncto Gepäck im Wohnmobil-Urlaub ist weniger tatsächlich mehr. Die meisten Camping-Anfänger neigen dazu, Ihr Wohnmobil vor Reiseantritt heillos zu überladen. Das hat gleich zwei große Nachteile:

  1. Im Camper wird es ungemütlich eng, was gerade auf längeren Strecken zur regelrechten Qual ausarten und den Stressfaktor unnötig in die Höhe treiben kann.
  2. Die Rechnung ist denkbar einfach: Je mehr Gepäck Sie mitnehmen, desto schwerer wird Ihr Wohnmobil. Die unvermeidbare Folge: Der Benzinverbrauch schnellt in die Höhe.

Beim Packen für Ihre erste Camper-Reise sind Sie daher gut damit beraten, in möglichst kleinen Dimensionen zu denken. Versuchen Sie Werkzeug, Kochausrüstung und Bekleidung auf das Wesentliche zu beschränken.

Tipp: Packplan erstellen und falsches Packen vermeiden

Der häufigste Grund für ein Überladen des Wohnmobils liegt in der falschen (bzw. nicht vorhandenen) Planung. Wer spontan anfängt zu packen, wird mit sehr hoher Wahrscheinlichkeit zu viel Gepäck mitnehmen. Ein durchdachter Packplan, der nur die wirklich notwendigen Bekleidungs- und Ausrüstungsgegenstände aufführt, schafft hier Abhilfe.
Zudem hilft er bei der Beladung des Wohnmobils, die bei unerfahrenen Wohnmobil-Urlaubern gerne mal etwas chaotischer ausfällt. So fällt es mit Packplan leichter, dem Verstauen des Gepäcks ein logisches Prinzip zu Grunde zu legen. Das erleichtert das spätere Auffinden von kleineren Gegenständen.

Sicherheit geht vor: Camper-Fehler beim Laden und Sichern vermeiden

Viele Camper vernachlässigen die Sicherung ihrer Ladung. Was bisweilen als Flüchtigkeitsfehler angesehen wird, kann fatale Folgen haben. Etwa dann, wenn Geschirr, Kochausrüstung und Co. bei einer Vollbremsung ungebremst durch den Innenraum des Wohnmobils fliegen und die Mitreisenden verletzen. Umso wichtiger ist es, auf eine korrekte Ladung und Sicherung des mitgeführten Gepäcks zu achten. Insbesondere die folgenden Tipps sollten Sie dabei beachten.

  • Prinzipiell gilt beim Packen natürlich: Schwere Gegenstände kommen nach unten, leichte nach oben.
  • Zudem sollten schwerere Gegenstände möglichst gleichmäßig verteilt werden.
  • Geschirr, Besteck und Co. sollten Sie in speziellen Aufbewahrungsboxen verstauen.
  • Haustiere sollten während der Fahrt in geeigneten Transportsystemen untergebracht und gesichert werden. 
  • Vor Fahrtantritt sollten Sie die korrekte Sicherung von schweren Gegenständen noch einmal überprüfen. Das gilt nicht nur für die im Innenraum verstauten Gegenstände, sondern insbesondere auch für Kajaks, Fahrräder und Co, die auf dem Dach oder dem Heckträger befestigt worden sind.

Klassischer Campingfehler: während der Fahrt im Camper umherspazieren

Während einer langen Camperfahrt hält es die wenigsten unerfahrenen Wohnmobil-Reisenden dauerhaft auf den Sitzen. Während die einen einen kleinen Snack in der Küche zubereiten, machen die anderen kleine Entspannungsübungen, um Verspannungen zu lösen – was im Büro hilft, kann ja auch auf einer Wohnmobil-Fahrt nicht verkehrt sein, oder?
Tatsächlich ist Aufstehen während der Fahrt im Wohnmobil absolut tabu – auch, wenn die viele Bewegungsfreiheit dazu verführen mag. Kommt es zu einem Unfall oder muss der Fahrer plötzlich bremsen, können schwere Verletzungen die Folge des Bewegungsdrangs sein. Sitzen bleiben und Anschnallen ist daher Pflicht – und natürlich auch gesetzlich vorgeschrieben! Planen Sie lieber ausreichend Fahrpausen ein, um sich die Beine zu vertreten sowie Ess- und Kochpausen einzulegen.

4 klassische Planungsfehler von Campinganfängern

Die meisten Fehler beim Camping beziehen sich auf eine unzureichende Planung – und sind damit problemlos vermeidbar. Wir zeigen Ihnen, welche typischen Planungsfehler Sie besser vermeiden sollten.

1.) Vorsicht Überladung: Wassertank vor Fahrtantritt voll machen
Vielen frischgebackenen Wohnmobilfahrern erscheint es sinnvoll, den Wassertank vor Fahrtantritt so voll wie möglich zu machen. Es handelt sich jedoch um einen klassischen Anfängerfehler. So fasst ein Wohnmobiltank gut 100 bis 170 Liter Wasser – ein beträchtliches Zusatzgewicht, das den Benzinverbrauch in die Höhe treibt. Zudem droht durch das – meist nicht berücksichtigte – Zusatzgewicht eine Überladung des Campers.
Eine Wassermenge von 10 Litern pro Person (plus gegebenenfalls eine kleine Reserve) ist im Regelfall mehr als genug. Schließlich gibt es in nahezu jeder Wohnmobildestination in regelmäßigen Abständen Möglichkeiten, den Tank wieder zu füllen – beispielsweise an Tankstellen oder auf Campingplätzen.

2.) Der sinnlose Kampf um die sonnigsten Stellplätze
Was Reisende mit wenig Campingerfahrung oft noch nicht wissen: Die sonnigsten Stellplätze sind nicht immer die besten. Gerade im Sommer kann es auf einem Platz in der Sonne ungemütlich heiß werden. Halten Sie daher besser nach schattigen Plätzen Ausschau. Wichtig: Achten Sie dabei auf die Umgebung und bedenken Sie den Verlauf der Sonne. Wer das Wohnmobil morgens auf einen schattigen Platz stellt, steht gegen Mittag womöglich schon in der prallen Sonne. 

3.) Nicht zu empfehlen: eine allzu strikte Routenplanung

Absolute Camping-Neulinge sind sehr oft viel zu ambitioniert, was die Routenplanung betrifft. Dabei sind Verzögerungen im Camping-Urlaub eher die Regel als die Ausnahme. Oft gefällt es einem an Ort und Stelle schlicht so gut, dass man sich kaum losreißen kann. Wirbelt jedoch schon die kleinste zeitliche Abweichung vom festgelegten Zeitplan die gesamte Planung durcheinander, wird es schwer die gesteckten Ziele zu erreichen. Camper-Anfänger sollten daher stets genügend zeitlichen Puffer einplanen, um flexibel zu bleiben.

4.) „Ist doch noch Zeit“: Abwasserentsorgung hinauszögern
Zugegeben, die Abwasserentsorgung ist ein lästiges Thema. Wer entsorgt schon gerne Grau- und Schwarzwasser. Kein Wunder also, dass die Abwasserentsorgung gerne auf die lange Bank geschoben wird. Doch dieses Verhalten rächt sich früher oder später. Spätestens dann, wenn die stinkende Suppe in der Kurve plötzlich ins Wohnmobilinnere schwappt, sind Ärger und Ekel groß. Nutzen Sie daher besser jede sich bietende Gelegenheit um Grau- und Schwarzwasser zu entsorgen. Nicht vergessen: Nach der fachgerechten Entsorgung müssen die Tanks wieder verriegelt werden. 

Ihr TUI CAMPER-Team wünscht Ihnen einen sicheren, fehlerfreien Wohnmobil-Urlaub!

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