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Mit dem Wohnmobil von Melbourne bis Sydney

Australiens schönster Coastal Drive

Melbourne – Phillip Island – Wilsons-Promontory-Nationalpark – Walhalla – Lakes Entrance – Cape Conran Coastal Park – Croajingolong-Nationalpark – Mallacoota – Narooma – Batemans Bay – Murramarang-Nationalpark – Sydney

Dauer: 10 Tage
Gesamtstrecke: ca. 1.510 Kilometer / 938 Meilen


Routenverlauf:

Tag 1: Melbourne bis Phillip Island (ca. 130 km)

Nach Übernahme Ihres Campers starten Sie Ihren Road Trip Melbourne bis Sydney in südöstlicher Richtung. Auf Phillip Island dreht sich alles um die Tierbeobachtung. Erleben Sie die Parade der Zwergpinguine, die in der Abenddämmerung zu ihren Höhlen watscheln, auf einer geführten Tour, um den richtigen Moment nicht zu verpassen. Die Robbenkolonie vor der Küste umfasst 20.000 Tiere.

Um Koalas auf Augenhöhe zu sehen, begeben Sie sich auf einen Tree-Top-Walk im Koala Conservation Centre in die Baumwipfel. Lassen Sie den ereignisreichen Tag gemütlich ausklingen: Im „The Shearing Shed“ in Cowes, 116 Gap Road. Fast nebenan, an der 164 Church Street, liegt Ihr heutiger Campingplatz, der Cowes Caravan Park.

Tag 2: Phillip Island bis Wilsons-Promontory-Nationalpark (ca. 120 km)

Unser Routenvorschlag Melbourne bis Sydney führt Sie heute an Australiens südlichste Landspitze: eine Halbinsel, die seit 1899 den Wilsons-Promontory-Nationalpark beherbergt. Eukalyptuswälder, so weit das Auge reicht: ein Paradies für Wombats, Kängurus und Emus. „The Prom“ durchqueren zahlreiche Wanderwege wie der Lilly Pilly Gully Walk und der Weg zum Squeaky Beach – so genannt, weil der Sand so fein ist, dass er unter den Schuhsohlen quietscht.

Besteigen Sie bei schönem Wetter den Mount Oberton, Sie werden mit einem grandiosen Blick belohnt. Reservieren Sie Ihren Stellplatz auf dem Tidal River Campground an der Westküste der Halbinsel unbedingt im Voraus. Von Tidal River, dem Tor zum Park, führt ein 19 km langer Lighthouse Track zum Leuchtturm am südlichsten Punkt Australiens. Tipp für Romantiker: Am Wilsons Promontory Lighthouse übernachtet man in historischen Cottages, die einst für den Leuchtturmwärter und seine Familie erbaut wurden. Unbedingt vorher reservieren!

Tag 3: Wilsons-Promontory-Nationalpark – Walhalla (ca. 170 km)

Heute bringt Ihr Wohnmobil Sie landeinwärts. Das Goldgräberstädtchen Walhalla hat nur zwanzig Einwohner. Dafür zahllose Touristen, die auf den Spuren der Pioniere wandeln. In Zeiten des Goldrauschs vor 150 Jahren wurden hier Hotels, Läden und eine Kirche erbaut, die Sie besichtigen können. Am besten sehen Sie die Umgegend inklusive Stingers Creek Gorge in der Walhalla Goldfields Railway. Sie startet und endet an der Walhalla Station. In der Historic Area liegt nicht luxuriös, aber idyllisch, der „Walhalla North Gardens Campground“, Walhalla Road.

Tag 4: Walhalla – Lakes Entrance (ca. 200 km)

Ihr nächstes Ziel ist Lakes Entrance, die einzige Stelle der längsten Seenkette Australiens, an der Meer und Gippsland Lakes miteinander verbunden sind. Das sehen Sie am besten vom Jemmy’s Point Ausblick. Spazieren Sie entlang des mit 150 Kilometern drittlängsten ununterbrochenen Strand der Welt, dem Ninety Mile Beach, und erleben Sie die reiche Fauna im Gippsland Lakes Coastal Park.

Steuern Sie später BIG4 Waters Edge Holiday Park, 623 Esplanade, an. Um die Ecke, an der Post Office Jetty, legt die „Thunderbird“ der Peels Cruises an, das größte Ausflugsschiff auf den Gippsland Lakes. Tipp: Buchen Sie die Winery Luncheon Cruise, um gleichzeitig zu speisen und leckere Weine zu probieren.

Tag 5: Lakes Entrance – Cape Conran Coastal Park – Croajingolong-Nationalpark (ca. 240)

Parallel zur wilden Küste folgen Sie dem Princes Highway weiter Richtung Osten und fahren bei Marlo ab zum Cape Conran Coastal Park. Wenn sich die Tiere im „Prom“ versteckt haben, erhaschen Sie sicher hier einen Blick auf Kängurus, Koalas oder Emus. Nach Ihrer Buschwanderung legen Sie einen Badestopp am überwachten Strand ein.

Unternehmen Sie heute und morgen Ausflüge in den Croajingolong Nationalpark: Das Biosphärenreservat mit rund 1.500 Pflanzen- und 300 Vogelarten erklärte die UNESCO 2008 zum Weltnaturerbe. Im Kanu fahren Sie die Flüsse Genoa oder Wallagaraugh nach Gipsy Point hinauf und beobachten Seeadler. Ein beliebtes Fotomotiv sind die Sandsteinfelsen am Ufer des Mallacoota Inlet: Sie leuchten von hellem Beige bis tiefem Rot im Licht der untergehenden Sonne. Campen Sie am Flussufer auf dem „Thurra River and Mueller Inlet Campground“.

Tag 6: Croajingolong-Nationalpark – Mallacoota (ca. 80 km)

Ihr Etappenziel Mallacoota liegt reizvoll an fast menschenleeren Sandstränden, die direkt an Wälder grenzen. Beobachten Sie in den Dünen Seehunde und Delfine beim Spielen in der Bass-Straße und parken Sie Ihr Wohnmobil anschließend im „Mallacoota Foreshore Holiday Park“ am Mallacoota Allen Drive. Viele Cafés schließen nachmittags, aber im Bistro des Mallacoota Hotel Motel, 51-55 Maurice Avenue, gibt es ein stärkendes Dinner.

Tag 7: Mallacoota bis Narooma (ca. 210 km)

Unser Routenvorschlag Melbourne bis Sydney führt Sie heute über die Grenze zum Bundesstaat New South Wales und weiter entlang der Küste, vorbei an vielen National- und Meeresparks, landwirtschaftlichen Gebieten und kleinen Ferienstädten wie Eden oder Bega. Im Killer Whale Museum an der 184 Imlay Street erfahren Sie, wie wichtig die Wale für die Stadt sind – früher als bloße Ware, heute lebendig als Touristenattraktion.

Am einstigen Walfang-Zentrum Eden ziehen die Meeressäuger immer noch auf ihrer Wanderung nach Norden vorbei. Die Stadt Bega ist berühmt für Käsespezialitäten und Märkte. Das quirlige Merimbula präsentiert neben wunderbaren Sandstränden und Fischrestaurants auch allerlei Events, wie Orchideenausstellungen im August und November, Windsurfing- und Kiteboarding-Festivals sowie ein Jazz-Festival im Juni. Für die Weiterfahrt günstig gelegen ist der Campingplatz BIG4 Narooma Easts Holiday Park, 41 Princes Highway.

Tag 8: Narooma – Batemans Bay – Murramarang-Nationalpark (ca. 90 km)

Ihr Road Trip Melbourne bis Sydney verläuft weiter entlang der Illawarra Coast mit rauschenden Wasserfällen und tiefgrünen Eukalyptuswäldern. Das Naturschutzgebiet bei Narooma ist beliebt bei Delfinen, Robben und Schildkröten und beheimatet eine Pinguinkolonie. Besichtigen Sie auch die Montague Island mit der einzigen Kolonie australischer Seebären. Mit Millionen Jahre alten Vulkangesteinsformationen – Glasshouse Rocks und Australia Rock – lässt der „Surf Beach“ Geologen- und Fotografenherzen höherschlagen. Batemans Bay ist für seine schönen Strände und Buchten bekannt – hier können Sie so richtig entspannen.

Ihr Mittagessen genießen Sie auf dem Clyde River, dem saubersten australischen Fluss. Die Boote der „Merinda River Cruises“ legen hier ab: The Boatshed, Clyde Street. Nochmal Lust auf Tierbeobachtung? Circa 20 Kilometer hinter Batemans Bay liegt der Murramarang-Nationalpark, in dem Kängurus in Strandnähe grasen. Mieten Sie heute Nacht einen Stellplatz auf dem Pretty Beach campground – Murramarang National Park.

Tag 9: Murramarang-Nationalpark – Sydney (ca. 270 km)

Brechen Sie früh auf und folgen Sie dem Princes Highway circa eine Stunde nach Jervis Bay. Zeit für ein spätes Frühstück – und den weltweit weißesten Sandstrand – bleibt am Hyams Beach Store & Café, 78 Cyrus Street, Hyams Beach. Von hier bis zum Royal National Park in Sydney ist der Weg Ihr Ziel: Sie folgen dem grandiosen Grand Pacific Drive.

Steilhänge, Buchten und kleine Küstenorte wechseln sich ab an der kurvenreichen Route. Auf der 665 Meter langen Sea Cliff Bridge befinden Sie sich 41 Meter über dem Meer. Sie passieren Shoalhaven, Kiama, Shellharbour und Wollongong, kleine Städte mit eigenem Charme, Stränden und Shopping-Gelegenheiten. Parken Sie in Sydney zentral im Lane Cove River Tourist Park, Plassey Road.

Tag 10: Sydney

Erleben Sie Australiens größte Stadt, bevor Sie den Camper an der Verleihstation abgeben. Was Sie mitnehmen, ist ein Reisebericht voller Highlights. Besichtigen Sie den berühmten Sydney Harbour und die Harbour Bridge by night. Vor dem Rückweg können Sie noch am Bondi Beach entspannen und sich im Bavarian Bier Café an der 108 Campbell Parade mit (nicht unbedingt typisch bayerischen) Burgern und Sandwiches stärken.