Idyllisch an einem Fjord gelegen zieht Oslo Besucher sofort in ihren Bann. Zumal die Metropole Kunst- und Kultur von Weltrang zu bieten hat – und problemlos zu Fuß erkundet werden kann. In der Innenstadt treffen dabei moderne Stadtviertel mit spektakulärer Architektur auf berühmte historische Sehenswürdigkeiten. Klar, dass eine Oslo-Besichtigung im Rahmen einer Norwegen-Tour mit dem Wohnmobil nicht fehlen darf. Wir zeigen Ihnen, was Sie bei Ihrem Besuch der Stadt nicht verpassen dürfen!
3 wertvolle Oslo-Tipps auf einen Blick
Sie besuchen die vielseitige norwegische Hauptstadt das erste Mal? Dann haben wir drei wertvolle Tipps für Sie:
- Erkunden Sie die Stadt zu Wasser. Vom Osloer Hafen aus fahren mehrere Fähren an vielen Top-Sehenswürdigkeiten Oslos wie der Festung Asterhus oder dem Opernhaus vorbei. Auch die zauberhafte Inselwelt vor Oslo lernen Sie auf einer Fahrt kennen.
- Nutzen Sie den Oslo-Pass. Sofern Sie öffentliche Verkehrsmittel nutzen (empfehlenswert) und das eine oder andere Museum besuchen möchten (absolutes Muss), ist der Oslo-Pass die wohl günstigste Möglichkeit. Die Nutzung des öffentlichen Nahverkehrs ist im Preis ebenso inkludiert wie der Besuch der meisten Museen.
- Entdecken Sie die lebendige Gastro-Szene. Oslo ist eines der kulinarischen Epizentren Skandinaviens. Nutzen Sie die Gelegenheit und kommen Sie auf den Geschmack der skandinavischen Küche. Sei es in prämierten Gourmet-Restaurants (z.B. im berühmten Maaemo) oder in preiswerten Lokalen im Hafenviertel.
Wie Sie die Top Oslo-Highlights an einem Tag erkunden – bequem zu Fuß
Oslo gilt als eine der fußgängerfreundlichsten Städte der Welt. Das liegt insbesondere daran, dass sich etliche Highlights der Metropole problemlos zu Fuß erreichen lassen. Haben Sie nur einen Tag eingeplant, um die Stadt kennenzulernen, empfiehlt sich das Hafenviertel Aker Brygge als Startpunkt eines ausgedehnten Spaziergangs.
- Aker Brygge: Im quicklebendigen Hafenviertel ist immer etwas los. An der schicken Hafenpromenade schlendern Sie an einladenden Cafés, Restaurants und Läden vorbei. Zudem haben Sie im Astrup Fearnley Museum of Modern Art die Möglichkeit, zeitgenössische Kunst zu bestaunen.
- Nationalmuseum: An das Hafenviertel schließt sich auch das norwegische Nationalmuseum an, das die größte Kunstsammlung Norwegens besitzt
- Nobel-Friedenszentrum: In unmittelbarer Nachbarschaft zum Nationalmuseum liegt das Nobel-Friedenszentrum, dessen Ausstellungen Leben und Arbeit der Trägerinnen und Träger des Friedensnobelpreises in den Mittelpunkt rücken. Vergeben wird der Friedensnobelpreis im benachbarten – ebenfalls sehr sehenswerten – Rathaus.
- Königliches Schloss: Vom Nobel-Friedenszentrum führt Sie ein rund 10-minütiger Spaziergang zum imposanten Königlichen Schloss, das von einem großen Schlosspark umgeben wird.
- Festung Akershus: In 20 Minuten erreichen Sie das nächste Oslo-Highlight: die Festung Akershus, die auf der Halbinsel Akersneset über dem Oslofjord thront. Durch die markante Burganlage werden täglich Führungen angeboten.
Bjorvika: Modernes Stadtviertel mit etlichen Sehenswürdigkeiten
Nahe dem Hafenviertel liegt der neu gebaute Stadtteil Bjorvika, der sich ebenfalls hervorragend zu Fuß erkunden lässt. Highlight der modernen Architektur Bjorvikas ist die aus zwölf markanten Gebäuden bestehende Hochhauszeile „Barcode“, die so gestaltet worden ist, dass sie bei Betrachtung von weitem tatsächlich einem Barcode ähnelt.
Idealerweise bringen Sie für das vielseitige neue Quartier einen weiteren Tag mit. Einen bleibenden Eindruck des modernen Stadtviertels können Sie aber auch im Rahmen eines abendlichen Spaziergangs erhaschen. Zu den Highlights des Stadtteils gehören:
- Munch-Museum: Das Munch-Museum stellt zahlreiche Werke des bedeutenden Künstlers Edvard Munch aus – darunter das Werk „Der Schrei“, das heute zu den berühmtesten Bildmotiven der Welt zählt.
- Opernhaus: Nicht nur der Barcode, auch das Opernhaus setzt in Bjorvika architektonische Akzente. Das Besondere: Das Marmor-Dach des Gebäudes ist begehbar – und bietet spektakuläre Ausblicke sowohl auf die Innenstadt als auch auf den idyllischen Oslofjord.
- Operastranda: Den feinen Sand unter den Füßen spüren und sich bei strahlendem Sonnenschein ins kühle Nass stürzen – und das mitten in der Stadt? In Bjorvika kein Problem. So wurde vor dem Opernhaus der kleine Sandstrand Operastranda angelegt, der sich auch bei den Osloern großer Beliebtheit erfreut.
- Deichman Bjørvika: Der Neubau der Deichman Bjørvika ist nicht nur von außen betrachtet ein echtes Highlight. Die größte öffentliche Bibliothek des Landes punktet auch im Innenraum mit spektakulären Kunstinstallationen und fantastischen Fotomotiven.
Tipp: In Bjorvika können Sie auch der nordischen Saunakultur frönen – an einem höchst ungewöhnlichen Ort. Auf einem Steg vor dem Opernhaus befinden sich kleine schwimmende Saunen, die zu einer unvergesslichen Schwitzkur einladen – Blick auf die Stadt und den Oslofjord inklusive.
Oslo-Sehenswürdigkeiten auf der Museumshalbinsel
Alternativ oder ergänzend (insb. wenn Sie 3 Tage in der Stadt verbringen) zur Erkundungstour der Innenstadt, bietet sich ein Ausflug zur Museumshalbinsel an, die vom Hafen problemlos via Fähre erreichbar ist. Auf Bygdøy befinden sich fast ein Dutzend Museen. Zu den berühmtesten gehören das Vikingskipshuset, das echte Wikingerschiffe ausstellt und das Frammuseum, das sich eindrucksvoll den Geschichten der abenteuerlichen norwegischen Polarforschungsreisen widmet. Forschungsexpeditionen stehen auch im Kon-Tiki-Museum im Mittelpunkt, das Thor Heyerdahl, dem Begründer der experimentellen Archäologie, gewidmet ist. Im Norwegischen Volksmuseum haben Sie dagegen Gelegenheit, dem norwegischen Leben seit dem 19. Jahrhundert nachzuspüren. Das Freilichtmuseum zeigt zahlreiche historische Wohngebäude und eine eindrucksvolle Stabkirche.
Empfehlenswerte Campingplätze in Oslo
Auf dem Osloer Stadtgebiet befinden sich gleich mehrere Campingplätze, von denen die Highlights der Metropole gut erreicht werden können. Ruhig und doch sehr stadtnah liegt etwa Ekeberg Camping Oslo (Ekebergveien 65, 1181 Oslo, Norwegen). Von hier aus gelangen Sie in einer Viertelstunde in die Innenstadt. Aber auch der idyllische Platz Bogstad Camping (Ankerveien 117, 0766 Oslo, Norwegen) am Stadtrand ist ein guter Ausgangspunkt für eine Oslo-Besichtigung. Mit dem Bus erreichen Sie die Innenstadt in rund 30 Minuten.
Die beste Reisezeit für einen Oslo-Besuch
Als beste Reisezeit für den Oslo-Besuch gelten die Monate Mai bis September. Hier bieten warme Temperaturen und viele Sonnenstunden optimale Bedingungen für eine Stadterkundung. Aber auch die Wintermonate, in denen Oslo nicht selten unter einer romantischen Schneedecke liegt, haben ihre Reize – zumal auf einer winterlichen Camper-Tour durch Norwegen tanzende Polarlichter locken.
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