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Island Rundreise

In 12 Tagen auf der Ringstraße

Island Rundreise mit dem Wohnmobil: Die Ringstraße in 12 Tagen

Reykjavík – Hofsós – Akureyri – Húsavík – Mývatn – Ásbyrgi – Seyđisfjörđur – Höfn – Nationalpark Skaftafell – Reykjavík

Dauer: 12 Tage
Gesamtstrecke: ca. 1650 Kilometer


Routenverlauf:

Tag 1: Reykjavík

Nach Ihrer Ankunft am Flughafen Keflavík übernehmen Sie Ihren Camper in Islands pulsierender Hauptstadt Reykjavík mit ihren rund 200.000 Bewohnern. Am besten Sie steuern gleich die zentral gelegene Reykjavík Campsite am Sundlaugavegur 32 an, stellen Ihr Wohnmobil sicher ab und können das knapp zwei Kilometer entfernte Stadtzentrum zu Fuß erkunden. Zur Einstimmung flanieren Sie durch die Kneipen- und Shoppingmeile Laugavegur und lassen sich treiben. Nicht fehlen darf natürlich ein Besuch der expressionistischen Hallgrímskirkja. Ein stilvolles Dinner genießen Sie anschließend im Seafood Grill am Skólavörðustígur 14.

Tag 2: Reykjavík

Heute sammeln Sie die besten Reykjavík-ToDos für Ihren Reisebericht! Dafür geht es zuerst zum Hafen: für das obligatorische Foto an der berühmten Wikingerschiffskulptur. Danach besichtigen Sie das futuristische Opern- und Konzerthaus Harpa. Und ein echter Tipp ist das Saga Museum am Grandagarður. Hier bringen Ihnen lebensechte – teils atmende oder sprechende – Wachsfiguren die abenteuerliche (Wikinger-)Geschichte Islands näher.

Tag 3: Reykjavík – Hofsós (ca. 320 km)

An Tag 3 steht Ihnen ein Road Trip ab Reykjavík bevor. Ihr Tagesziel ist der Camping Ground Hofsós an der Við Hofsósbraut im Norden Islands. Während der Reise erleben Sie beim Blick aus dem Camperfenster Braun- und Grüntöne in allen Schattierungen. Kurz vor Ihrem Ziel sollten Sie noch am Torfmuseum Glaumbær Halt machen. Und ein echter Tipp am Ziel ist das Thermalbad in Hofsós mit Infinity Pool in den Fjord hinein! Mit etwas Glück erspähen Sie hier sogar Ihren ersten Wal ...

Tag 4: Hofsós – Akureyri (ca. 130 km)

Heute haben Sie die Wahl, ob Sie weiter die Ringstraße nehmen oder lieber die Landzunge am Meer entlang ausfahren. Kilometermäßig bleibt sich die Strecke bis Akureyri gleich, letztere dauert etwas länger, ist dafür aber aussichtsreicher. In Islands zweitgrößter Stadt – mit knapp 20.000 Einwohnern – steuern Sie Ihr Wohnmobil auf den Campingplatz Hamrar südlich der Stadt. Berühmt ist das Städtchen für seine hübsche Innenstadt mit den islandtypischen farbenfrohen Wellblechfassaden und für seine Herzampel.

Tag 5: Akureyri – Húsavík (ca. 100 km)

Unser Routenvorschlag ab Reykjavík bringt Sie heute ins Mekka der Walbeobachtung nach Húsavík. Auf dem Weg dorthin passieren Sie den Goðafoss Wasserfall. In Húsavík sollten Sie unbedingt auf Walbeobachtungsfahrt gehen: Zwergwal- und Delfinsichtungen sind (so gut wie) garantiert! Lohnend ist zudem das örtliche Walmuseum in der Hafnarstétt 1 mit imposanten Walskeletten und mee(h)r. Die Nacht verbringen Sie auf dem Húsavik Campground in der Héðinsbraut.

Tag 6: Húsavík – Mývatn (ca. 100 km)

Ehe Sie zum landschaftlich wunderschönen Mývatn aufbrechen, sollten Sie erst einen Abstecher gen Norden zum skurrilen Museum Mánárbakki unternehmen. Der Besitzer hat allerhand (isländischen) Trödel und Tand zusammengetragen und führt Sie gerne persönlich durch seine Schatzkammern. Am „Mückensee“ – Achtung, dieser Name ist im Sommer Programm – können Sie verschiedene kleine Wanderstrecken ablaufen und danach entspannt in das Mývatn Naturbad abtauchen. Sie nächtigen auf der Bjarg Campsite an der Reykjahlíð.

Tag 7: Mývatn – Ásbyrgi (ca. 100 km)

Als nächstes führt Sie unser Routenvorschlag ab Reykjavík in die Ásbyrgi-Schlucht. Nicht ohne auf dem Weg dorthin am Dettifoss Halt zu machen, dem leistungsstärksten Wasserfall Europas. Wer Lust hat, wandert vom Selfoss zum Dettifoss und anspruchsvoll weiter zum Hafragilsfoss.

Der gut ausgestattete Ásbyrgi Campground liegt unweit der hufeisenförmigen Schlucht. Sie ist Teil des Jökulsárgljúfur-Nationalpark und laut der nordischen Mythologie durch einen Hufeisenabdruck von Odins achtbeinigem Pferd entstanden. Damit nicht genug der Magie: Ásbyrgi ist überdies Elfenhauptstadt. Vielleicht treffen Sie ja eines der geheimnisvollen Fabelwesen?

Tag 8: Ásbyrgi – Seyđisfjörđur (ca. 220 km)

Heute geht es weiter an die Ostfjorde, ins malerische Seyđisfjörđur. Wer per Fähre nach Island reist, hat hier seinen Erstkontakt mit der Insel. Der Ort erfreut den Besucher mit einigen gut erhaltenen Holzhäusern aus dem 19. Jahrhundert und ein paar Museen, darunter das liebevoll gestaltete Technikmuseum in der Hafnargata 44. Überdies ist Seyđisfjörđur ein guter Ausgangspunkt für kleine Wanderungen am Fjord entlang. Den Campingplatz finden Sie zentral gelegen in der Ránargata 5.

Tag 9: Seyđisfjörđur – Höfn (ca. 220 km)

An Tag 9 chauffieren Sie Ihr Wohnmobil bis Höfn. Die Kleinstadt (mit immerhin 1700 Einwohnern) liegt am Fuße des Vatnajökull, dem größten Gletscher Islands. Hauptattraktion von Höfn ist daher auch das Gletschermuseum, in dem Filme und Animationen über den „eisigen Riesen“ zu sehen sind. Daneben bietet die Kleinstadt ein Schifffahrts- und ein Heimatmuseum. Nicht verfehlen können Sie Höfns Campingplatz an der Hafnarbraut.

Tag 10: Höfn – Nationalpark Skaftafell (ca. 140 km)

Heute erfahren Sie, in wie vielen spektakulären Farben Eis schimmern kann. Ihr erster Stopp führt Sie zum Gletschersee Jökulsárlón, den mit fast 250 Metern tiefsten See Islands. Von bläulich über türkis bis lavaschwarz treiben riesige Packeisschollen auf seiner Oberfläche.

Weiter geht es zum Nationalpark Skaftafell, wo Sie zunächst den weitläufigen Campground ansteuern. Vor Ort empfiehlt sich eine geführte Wanderung auf eine der Gletscherzungen des Vatnajökull. Unbedingt besichtigen sollten Sie zudem den Svartifoss-Wasserfall mit seinen schwarzen Basaltsäulen hinter der schäumenden Fontäne.

Tag 11: Nationalpark Skaftafell – Reykjavík (ca. 320 km)

Wir hoffen, Sie haben Ihren Road Trip ab Reykjavík genossen! Denn heute kommen Sie wieder am Ausgangsort Ihrer Reise an. Auf der Route bis Reykjavík passieren Sie den Eyjafjallajökull, den schlagzeilenträchtigen Vulkan, der 2010 den europäischen Flugverkehr lahmlegte.

Einen Halt auf halber Strecke lohnt der Skógafoss. An seiner östlichen Seite führt der Trekkingpfad Laugavegur in das Wanderparadies Þórsmörk – falls Sie hier länger verweilen möchten. Alle anderen fahren – zurück in Reykjavík – nochmals die Reykjavík Campsite am Sundlaugavegur 32 an.

Tag 12: Reykjavík

Heute heißt es Abschied nehmen von der Insel aus Feuer und Eis. Falls vor Ihrem Abflug noch Zeit bleibt, sollten Sie sich unbedingt noch eine Auszeit in der Blauen Lagune gönnen. Das populäre Bad liegt nahe dem Flughafen Keflavík und bietet neben dem riesigen Thermalsee auch Saunen, Dampfbäder und Massageanwendungen. Derart tiefenentspannt haben Sie sicher noch keinen Urlaub beendet!

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